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RÜCKBLICK ICOND 2013

Die ICOND 2013 wurde gemeinsam mit dem TÜV Rheinland im Eurogress Aachen durchgeführt. Über 300 Teilnehmer – vor allem Vertreter der Rückbau-Industrie und der Energieversorger – diskutierten die aktuellen Herausforderungen zur Stilllegung des von der Bundesregierung beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022.

Die Referenten/-innen stellten auf der Konferenz ihr Expertenwissen sowie Best-Practice-Lösungen in Sachen Rückbau zur Diskussion. Themenschwerpunkte waren Stilllegungsstrategien und Projektmanagement. Hierbei wurde insbesondere auf die Frage eingegangen: Welche Kernkompetenzen empfiehlt es sich als Betreiber beizubehalten und welches Tätigkeitsspektrum sollte aus ökonomischen Gesichtspunkten durch Service-Dienstleiter oder die Zulieferindustrie abgedeckt werden?

Vortragende und Teilnehmer setzten sich ebenfalls mit dem Kompetenz- und Motivationserhalt in einer sich verändernden Unternehmensstruktur auseinander. Hierbei wurden konkrete Maßnahmen im Bereich des Change Managements vorgestellt. Zusätzlich wurde die Entsorgung der beim Rückbau anfallenden radioaktiven Abfälle thematisiert. Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der zwei Entsorgungskonzepte „cut and packaging“ und „long time storage“ wurden analysiert und gegenübergestellt. Der Präsident des Deutschen Atomforums, Dr. Ralf Güldner, ging in seiner Eröffnungsrede auf die Situation in Deutschland ein, wobei er nicht mit einer Betriebsgenehmigung für Konrad vor dem Jahr 2021 rechnet. Insgesamt nutzten 17 Unternehmen die begleitende Ausstellung, um für Fragen und Kontaktaufnahmen zur Verfügung zu stehen. Rückblickend begrüßten die Vertreter der ausstellenden Unternehmen die Qualität der Diskussionen und Anfragen seitens der Teilnehmer.

„Wir begrüßen den Dialog über strategische und genehmigungstechnische Aufgabenstellungen zwischen den Kompetenzträgern“, sagte der Geschäftsführer von AiNT Dipl.-Ing. Andreas Havenith und ergänzt, „mit der ICOND 2013 in Aachen möchten wir auf die gute Infrastruktur und Kompetenz in der Region Aachen und Jülich hinweisen“. Seit dem Wintersemester 2010 existiert an der RWTH Aachen der Masterstudiengang Nuclear Safety Engineering.

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